Thompson Drop Technik
Präzise und kontrollierte Impulse
Die Thompson-Drop-Technik
Die Thompson-Drop-Technik, auch Thompson Terminal Point Technique genannt, ist eine chiropraktische Behandlungsmethode, bei der ein spezieller Tisch mit beweglichen Segmenten eingesetzt wird.
Diese sogenannten Drop-Elemente geben bei der Justierung kontrolliert ein kurzes Stück nach. Dadurch kann ein gezielter Impuls mit vergleichsweise geringer Kraft ausgeführt und individuell an den untersuchten Körperbereich angepasst werden.
Hauptmerkmale der Thompson-Drop-Technik
Die Technik verbindet eine funktionelle Untersuchung mit einem mechanisch unterstützten, kurzen Behandlungsimpuls.
Spezieller Drop-Tisch
Der Behandlungstisch besitzt einzelne bewegliche Segmente. Je nach untersuchtem Bereich können beispielsweise Becken-, Brustkorb- oder Kopfteil separat vorbereitet werden.
Individuelle Untersuchung
Vor der Justierung werden Beschwerden, Beweglichkeit, Muskelspannung und funktionelle Auffälligkeiten untersucht. Die Behandlung erfolgt nicht allein aufgrund eines einzelnen Tests.
Kontrollierter Drop-Mechanismus
Das ausgewählte Tischsegment wird leicht angehoben. Beim gezielten Impuls gibt es kontrolliert nach und stoppt nach einer kurzen Strecke.
Angepasste Impulsstärke
Höhe, Vorspannung und Handkontakt werden an Körperbau, untersuchte Region und individuelle Voraussetzungen angepasst.
Wie funktioniert der Drop-Mechanismus?
Der kurze Weg des Drop-Segments unterstützt den manuellen Impuls. Die Bewegung des Tisches nimmt einen Teil der eingebrachten Energie auf und beendet den Impuls nach einer definierten Strecke.
Dadurch kann die Behandlung präzise erfolgen, ohne dass eine große sichtbare Bewegung des gesamten Körpers notwendig ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Technik automatisch für jede Person oder jede Beschwerde geeignet ist.
- kurzer und kontrollierter Behandlungsimpuls
- gezielte Auswahl des zu behandelnden Bereichs
- Anpassung an Körperbau und Befund
- erneute funktionelle Prüfung nach der Justierung
So läuft die Behandlung ab
- Untersuchen Anamnese, Beweglichkeit und funktionelle Auffälligkeiten werden geprüft und eingeordnet.
- Positionieren Du wirst passend zum untersuchten Bereich auf dem Drop-Tisch gelagert.
- Segment vorbereiten Das benötigte Drop-Element wird angehoben und auf die passende Vorspannung eingestellt.
- Gezielt justieren Der kontrollierte Impuls wird auf den ausgewählten Bereich übertragen, während das Segment kurz nachgibt.
- Nachkontrollieren Beweglichkeit und Reaktion werden erneut geprüft. Weitere Schritte richten sich nach dem Ergebnis.
Für wen kann die Technik geeignet sein?
Die Thompson-Drop-Technik kann bei funktionellen Beschwerden des Bewegungsapparates als eine von mehreren chiropraktischen Techniken eingesetzt werden.
- bei funktionellen Einschränkungen von Wirbelsäule oder Becken
- bei bestimmten Rücken-, Nacken- oder Gelenkbeschwerden
- wenn eine kurze, mechanisch unterstützte Technik bevorzugt wird
- wenn stärkere Rotationsbewegungen vermieden werden sollen
- als Teil eines individuell zusammengestellten Behandlungskonzepts
